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VANEA Defence stellt das erste zivile und serienreife Drohnenabwehrsystem ATOMZA® vor
- ATOMZA® ist die erste Mitigationsmaßnahme gegen Drohnen, die zivile Betreiber ohne hoheitliche Befugnisse einsetzen dürfen.
- VANEA öffnet damit einen Markt für Flughäfen, Großveranstaltungen, sicherheitssensible und spionagegefährdete Bereiche sowie kritische Infrastruktur, der bisher Sicherheitsbehörden mit hoheitlichen Eingriffsbefugnissen zur Drohnenabwehr vorbehalten war.
- Sicherheitsbehörden und KRITIS-Betreiber testen ATOMZA bereits unter operativen Bedingungen, Tests mit militärischen Partnern folgen. Die zivile Vermarktung startet sofort.
München, 27. August 2026 – VANEA Defence präsentiert ATOMZA, das weltweit erste System, das Drohnenangriffe zivil einsatzfähig abwehrt und von privaten Betreibern ohne hoheitliche Befugnisse eingesetzt werden darf. Damit öffnet VANEA Defence einen bislang verschlossenen Markt für Schutzlösungen, die bisher ausschließlich von Sicherheitsbehörden mit hoheitlichen Eingriffsbefugnissen zur Drohnenabwehr eingesetzt werden durften. ATOMZA wird im Rahmen der Drone Days in Bremen am 27. und 28. August 2026 erstmals gezeigt.
Erste zivile Mitigationsmaßnahme
ATOMZA nutzt einen nicht-kinetischen optischen Effektor, der durch gerichtete photonische Strahlung optische Sensoren handlungsunfähig macht, ohne die Drohne zu zerstören. Dieser Ansatz macht ATOMZA zur ersten Mitigationsmaßnahme, die gezielt gegen Drohnen eingesetzt werden kann, und nicht als Intervention gilt. Während Jammer, Laser und Interceptor-Drohnen rechtlich nur von Sicherheitsbehörden mit hoheitlichen Eingriffsbefugnissen zur Drohnenabwehr betrieben werden dürfen, darf ATOMZA auch von zivilen Betreibern eingesetzt werden.
Im zivilen Luftraum, etwa an Flughäfen oder über bewohntem Gebiet, bietet ATOMZA einen weiteren entscheidenden Vorteil: Kollateralschäden durch eine außer Kontrolle geratende Drohne werden verhindert. Ein System, das schützt, ohne neue Risiken zu schaffen. Damit erschließt VANEA Defence erstmals eine Marktchance, die zuvor nicht existierte: Zivile Betreiber kritischer Infrastrukturen können sich nun selbst schützen, eine Notwendigkeit, die die Ereignisse in Europa täglich unterstreichen.
ATOMZA wird bereits von Sicherheitsbehörden und KRITIS-Betreibern unter operativen Bedingungen getestet und validiert, weitere Tests mit militärischen Partnern sind für die kommenden Wochen geplant. VANEA Defence befindet sich zudem in Gesprächen mit weiteren europäischen Behörden und internationalen Sicherheitspartnern, um die Technologie in den kommenden Monaten europaweit einsatzbereit zu machen. Die Vermarktung für zivile Betreiber startet unmittelbar.
Executive Vice President (EVP) für Unmanned Aircraft Systems & Counter-UAVs bei VANEA Defence, Jens Hillenkötter, kommentiert: „Die Bedrohungslage in Europa verändert sich rapide. Die Frage lautet nicht mehr, ob kritische Infrastrukturen geschützt werden müssen, sondern wie schnell Schutzlösungen verfügbar sind. Mit ATOMZA bieten wir eine Antwort, die Behörden und private Betreiber gleichermaßen nutzen können.“
Europäisches KI-Fundament
VANEA Defence wurde 2025 in München gegründet. Im Zentrum aller Entwicklungen steht ein proprietäres KI-Modell, das das Unternehmen vollständig in Europa entwickelt und trainiert. Mit diesem europäischen KI-Fundament schafft VANEA Defence die Voraussetzung dafür, dass europäische Sicherheitsbehörden und zivile Betreiber auf Abwehrsysteme vertrauen können, die unabhängig von externer Infrastruktur funktionieren.
Auf Basis dieses KI-Modells entwickelt VANEA Defence eine integrierte Produktfamilie für Drohnenabwehr, vom optischen Abwehrsystem ATOMZA über Netzwerke verschiedenster Abwehrmittel bis zu erweiterten Bedrohungserkennungssystemen. Die KI ermöglicht konsistente und zuverlässige Erkennung über alle diese Systeme hinweg: Sie unterscheidet echte Angriffsziele von Täuschzielen in Drohnenschwärmen, optimiert den Ressourceneinsatz und schafft die Grundlage für automatisierte, europäische Abwehrketten.
Dr. Oliver Hartkorn, Mitgründer und CTO, ergänzt: „Europäische Verteidigungstechnologie braucht ein europäisches technologisches Fundament. Deshalb trainieren wir unsere KI von Grund auf in Europa, nicht, um eine Anforderung zu erfüllen, sondern um strategische Souveränität zu schaffen. Das ist die Basis für jedes Abwehrsystem, das wir entwickeln. Nur so können wir sicherstellen, dass die Systeme, auf die sich Polizei, Streitkräfte und zivile Betreiber verlassen, nicht von Abhängigkeiten außerhalb Europas gefährdet sind.“